Zeitschrift Pro Mente Sana aktuell
Bipolare Störungen: Leben in Extremen
Bei der bipolaren Störung wechseln sich manische und depressive Phasen ab. Was das für die Betroffenen und Angehörige bedeutet und wie diese psychische Erkrankung behandelt werden kann.
Die bipolare Störung ist eine schwere psychische Erkrankung, die eine Vielfalt von Erscheinungsbildern aufweist. Sie ist eine Herausforderung für die Betroffenen, die immer wieder aufs Neue um einen verlässlichen inneren Boden ringen müssen. Auch Angehörige werden oft in diese Achterbahn der Gefühle mitgerissen und sie sind nicht zuletzt auch von den negativen sozialen und finanziellen Konsequenzen mitbetroffen, die eine manische Phase mit sich bringen kann. So ist denn auch die Scheidungsrate bei Paaren, bei denen ein Partner bipolar erkrankt drei Mal höher als bei der Allgemeinbevölkerung.
Auch wenn bipolare Erkrankungen familiär gehäuft auftreten, so ist die Entstehung dieser Erkrankung komplex. Für den individuellen Verlauf spielen auch psychosoziale Belastungen eine wichtige Rolle. Neben dem Einsatz von Medikamenten ist deshalb auch eine umfassende psychotherapeutische Begleitung unter Einbezug der Angehörigen wichtig.
Neben Beiträgen von psychiatrischen Fachleuten enthält die vorliegende Ausgabe von Pro Mente Sana aktuell auch Erfahrungsberichte von Betroffenen und einem Angehörigen sowie einen Beitrag über die rechtlichen Vorsorgemöglichkeiten und Service-Informationen.
"Bipolare Störungen: Leben in Extremen" ist im Juni 2007 bei Pro Mente Sana erschienen.
Redaktion: Sabina Bridler
Zurück zur Pubilkationsübersicht