Stigma

 
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Umgang mit Stigmatisierung und Selbststigmatisierung

m-6033
11.00 CHF (inkl. MWSt.)

Die Mehrheit der Menschen mit Psychiatrieerfahrung - dies zeigen verschiedene Umfragen - verschweigen diese aus Angst, zurückgewiesen, ausgeschlossen oder diffamiert zu werden. Einige erzählen nur ganz eng vertrauten Menschen davon, andere halten diese Erfahrung sogar vor der Familie geheim. Doch diese Strategie führt langfristig zu Isolation und der Stress ist schon vorprogrammiert, sollte eine neue Krise auftreten.

Zu unterschiedlichen Zeiten können unterschiedliche Strategien sinnvoll sein, um mit Stigmatisierung und befürchteter Stigmatisierung umzugehen. Es ist gut, solche Strategien zu kennen: Zu wissen, wie man sich in einer verletzlichen Situation schützen kann; realistisch abzuwägen, ob die befürchtete Stigmatisierung vielleicht grösser ist, als die tatsächliche, aber auch mit den langfristigen Auswirkungen des Verschweigens und des Offenlegens vertraut zu sein.

Service-Broschüre 5: Stigma, Umgang mit Stigmatisierung und Selbststigmatisierung, von Gaby Rudolf, Psychologin, Mitarbeiterin psychosoziales Team Pro Mente Sana, 2011 erschienen bei Pro Mente Sana Zürich, 42 Seiten

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