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Sternstunde Religion - Corona und die Psychiatrie: zwischen Medikation und Meditation

Frühere Krisen zeigen: Die Folgen psychischer und sozialer Leiden treten erst verzögert auf. Die Corona-Pandemie verunsichert alle zutiefst. War die Gesellschaft mental und spirituell auf so ein Szenario vorbereitet? Amira Hafner-Al Jabaji im Gespräch mit dem Psychiater Thomas Ihde-Scholl.

 

Sonntag, 10. Mai 2020, von 10:30-11:00 Uhr auf SRF 1

Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie kennt er sich mit Angststörungen, Depressionen und Burn-outs aus. Als Trekkingleiter führt er Gruppen in die Wüste des Omans, um dort beim Meditieren und Wandern Achtsamkeit zu üben. Als Vater eines Sohnes mit einer Autismusstörung weiss er um die Herausforderungen, die sich im Alltag und in der Schule stellen. Seit Wochen ist er wegen der Corona-Krise unfreiwillig getrennt von seiner Familie, die in England lebt. Wie geht er persönlich und als Experte mit den Belastungen um, und wie wirkt sich die aktuelle Situation auf Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen aus? Verstärkt die Coronakrise Ängste und Zwänge, und fördert sie den Suchtmittelmissbrauch? Kann Spiritualität die menschliche Resilienz stärken, und ist Religion eine Ressource in Zeiten der Ungewissheit? Ein Gespräch mit Thomas Ihde-Scholl, Präsident der Stiftung Pro Mente Sana, über die Verletzlichkeit und Stärke des Menschen in Krisenzeiten. Das Gespräch führt Amira Hafner-Al Jabaji.

 

Moderation: Amira Hafner-Al-Jabaji

Gäste: Thomas Ihde-Scholl, Stiftungsratspräsident Pro Mente Sana

 

Sonntag, 10. Mai 2020, von 10:30-11:00 Uhr auf SRF 1