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Vernehmlassung KVG: Weniger Bürokratie, mehr Mittel für konkrete Projekte!

Die Stiftung Pro Mente Sana hat sich an der Vernehmlassung zur Verordnung des EDI über die Festsetzung des Beitrags für die allgemeine Krankheitsverhütung beteiligt. Sie begrüsst die Erhöhung des Beitrages für die allgemeine Krankheitsverhütung und die Stärkung der präventiven Gesundheitspolitik auf die psychische Gesundheit. Der grössere Einsatz der Mittel soll aber entgegen dem Vorschlag mehrheitlich in Projekte und Aktivitäten investiert werden, und die Vergabe der Mittel ohne grosse bürokratische Verfahren gesprochen werden.

 

Wenn psychische Gesundheit umfassend gedacht wird, sollte nicht nur auf die Stärkung der eigentlichen Prävention gesetzt werden, sondern es sollen auch Projekte zur Förderung der Gesundheit, Massnahmen zur Sensibilisierung (Beispiel: Sensibilisierungskampagne „Wie geht's Dir?“), zur Früherkennung und Reintegration in den Alltag, aber auch die Stärkung der Selbsthilfe einbezogen werden.

Wichtig ist auch, dass bei der Mittelvergabe Beiträge in die Umsetzung von Projekten fliessen. Es braucht ein einfaches und transparentes Verfahren.
Pro Mente Sana regt an, dass Organisationen der Zivilgesellschaft im Bereich Psychische Gesundheit in einer Kommission für die Vergabe von Fondsgeldern (Projekte) paritätisch mitwirken sollen. Als anerkannte Fachorganisation bei Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen (siehe Umfrage Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz), ist Pro Mente Sana bereit, die Interessen der NGO’s zu koordinieren.

Lesen Sie hier die ausführliche Stellungnahme.