Tagungen

Fachtagung zwischen Schutz & Selbstbestimmung

Institutionen für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung machen täglich eine Gratwanderung: Sie sollen Selbstbestimmung ermöglichen und gleichzeitig den Schutz der begleiteten Menschen gewährleisten. Besonders anspruchsvoll wird diese Aufgabe, wenn freiheitseinschränkende Massnahmen eingesetzt werden. Wie gelingt es, das Recht auf Selbstbestimmung auch in diesen Momenten zu wahren? Und wie kann die Gratwanderung gemeinsam mit den begleiteten Menschen sinnvoll gestaltet werden?

 

Donnerstag, 21. März 2019

09:00 -16:15 Uhr

NH Hotel, Grand-Places 14, 1700 Freiburg

 

Broschüre

Anmelden

Jugendliche unter Druck?

Sind Jugendliche unter permanentem Selbstfindungs- und Leistungsdruck
oder vertrödeln sie ihre Zeit am Smartphone und drücken sich bis
Anfang dreissig vor «dem Ernst des Lebens»? Liest man Medienberichte,
findet man beide Aussagen. Wie meistern Jugendliche den Übergang
ins Erwachsenenleben? In welchen Situationen geraten sie unter
Druck? Welche Kompetenzen und Angebote brauchen sie, um einen
gesunden Umgang mit diesem Druck zu finden? Diese Fragen stehen an
der Tagung vom 15. März im Zentrum. Der Anlass bietet neben neuen Er-
kenntnissen aus Forschung und Praxis auch Gelegenheit für Diskussion und
Austausch.

Wir freuen uns auf Sie!
Das Team von Prävention und
Gesundheitsförderung Kanton Zürich

 

Broschüre

 

Anmeldung

Gerne erwarten wir Ihre Anmeldung bis zum 1. März 2019 online unter:
www.gesundheitsfoerderung-zh.ch

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Da die
Platzzahl beschränkt ist, empfehlen wir Ihnen, sich frühzeitig anzumelden.
Die Anmeldebestätigung erhalten Sie zwei Wochen vor dem Anlass per
E-Mail.

 

Veranstaltungsort

Pfarreizentrum Liebfrauen
Weinbergstrasse 36, 8006 Zürich

 

Kontakt

Prävention und Gesundheitsförderung
Kanton Zürich
Hirschengraben 84, 8001 Zürich
Tel. 044 634 46 29
(keine telefonische Anmeldung)

Housing First - Tagung für Betroffene und Fachpersonen

«Housing first» bietet Wohnen als realisiertes Menschenrecht und nicht als Belohnung für ein «angepasstes» Leben.


«Housing first» nutzt die Ansätze der Harm-Reduction und Recovery, um Risiken im Zusammenhang
mit Wohnungslosigkeit zu reduzieren. Dies bedeutet, dass unser bisheriges Verständnis von
erfolgreicher Integration mit der Abfolge von Beratung – Behandlung psychischer Störungen – Anpassung an soziale Normen – dann Wohnen einen Paradigmawechsel erfahren muss. Zuerst wird
das Recht auf Wohnen erfüllt, um dann Menschen weiterführende individuelle Hilfestellungen anzubieten.


«Housing first» fordert nicht nur Fachleute, sondern insbesondere auch Gemeinden und Städte mit
ihren bisherigen Vergaberichtlinien von Sozialwohnungen und Projekten zur Gemeinde- und Stadtentwicklung heraus. Auffassungen, Werte und soziale Normen betreffend wohnungsloser Personen müssen überprüft werden, um das Menschrecht auf Wohnen zu erfüllen und mit dem Recovery-Ansatz eine echte soziale Inklusion voranzutreiben.

 

11. April 2019

09.00 - 16.30 Uhr

hotel bildungszentrum 21
Missionsstrasse 21, CH-4055 Basel

 

Broschüre

Anmeldung