Startseite > News / Events > Tagungen > Jahrestagung Pro Mente Sana

Jahrestagung Pro Mente Sana 2017

Programm (PDF)

In Kooperation mit igs am 15. März 2017

Die Pro Mente Sana Jahrestagung zum Thema "Soziale Sicherheit und psychische Gesundheit – TRÄGT das soziale NETZ" stiess auf grosses Interesse und war ausgebucht.

Armut und Krankheit verstärken sich gegenseitig, stellte David Briner vom stadtärztlichen Dienst Zürich fest. Thomas Ihde, Stiftungspräsident Pro Mente Sana, unterstrich die Bedeutung von Arbeit für die psychische Gesundheit, weil Arbeit Teilhabe bedeutet. Kathia Vonlanthen, eine Betroffene und Protagonistin des Films „Gleich und Anders“, die sich auf dem Recovery Weg befindet, bestätigte eindrücklich, was ihr auf diesem Weg geholfen und mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hat. Therese Frösch, Co-Präsidentin der SKOS, setzte ein politisches Statement gegen den Versuch, den Grundbedarf in der Sozialhilfe zu kürzen und verwies auf die Problematik der Langzeitbeziehenden in der Sozialhilfe.


Am Nachmittag standen fünf Workshops auf dem Programm, die das Thema auf unterschiedlichste Weise vertieften. Zum Abschluss gab es ein Podium mit Fachleuten und Betroffener, kompetent moderiert von Cornelia Kazis (Redaktorin/Autorin Kultur SRF 2). Es zeigte sich: Soziale Sicherheit ist auch in einem reichen Land wie der Schweiz nicht selbstverständlich, sondern braucht eine politische Lobby sowie in der täglichen Arbeit zusammen mit den Betroffenen viel Geduld und die Bereitschaft zur Vernetzung.

 

» Zum Programm