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Positionspapiere

Neues Positionspapier der Pro Mente Sana zu Recovery

Die Recovery Orientierung hat Bewegung in die psychiatrische Versorgung gebracht. Die darin enthaltene Botschaft, dass es möglich ist von schwerer psychischer Erkrankung zu genesen, verbreitet Hoffnung.
 
Pro Mente Sana hat in einer trialogischen Arbeitsgruppe ein Positionspapier zum Thema erstellt, mit dem Ziel diesen, durch den Recovery Gedanken angestossenen dynamischen Veränderungsprozess richtungsweisend zu unterstützen. Das Positionspapier ist auch eine Einladung, den Recovery Gedanken achtsam zu reflektieren. Es lädt ein zu weiterführenden Fragen und will dazu beitragen, eine neue Recovery orientierte Haltung bei allen Beteiligten zu etablieren und neues Verständnis zu gewinnen.
 
Gerade in Zeiten von Inklusion sind wir aufgefordert, psychisch erkrankende Menschen nicht weiter auszugrenzen, sondern zu lernen, Menschen in psychischen Krisen so zu begleiten und unterstützen, dass sie wieder Vertrauen in ihre Lebendigkeit gewinnen können und wertgeschätzter Teil gesellschaftlicher Teilhabe bleiben.

Die Verabschiedung des "Positionspapier Recovery" durch die Stiftungsversammlung der Pro Mente Sana ist deshalb ein Meilenstein in der Entwicklung der Recovery Bewegung in der Schweiz. Die Pro Mente Sana wird sich in den nächsten Jahren sehr intensiv mit dem Thema befassen. Details dazu erfahren Sie laufend auf dieser Webseite.

 

 

Fallteilpauschalen TARPSY

Ab dem 1. Januar 2018 soll die stationäre psychiatrische Versorgung in der Schweiz nach einem neuen Tarifsystem TARPSY finanziert werden. TARPSY kombiniert diagnoseabhängige Fallteilpauschalen mit degressiven Tagespauschalen. TARPSY soll mehr Transparenz und Effizienz bringen. Pro Mente Sana sieht aber vor allem auch die Gefahr einer Ökonomisierung und Normierung der psychiatrischen Behandlung.

Vertrauensperson

Das neue Erwachsenenschutzrecht hält fest, dass jede fürsorgerisch untergebrachte Person das Recht auf eine Vertrauensperson hat (Art. 432 ZGB). Pro Mente Sana hat in einer trialogisch geführten Diskussion ein Positionspapier zur Vertrauensperson erarbeitet. Dieses bezweckt, die Aufgaben der Vertrauensperson im Alltag der psychiatrischen Kliniken zu verankern.

Zwangsmassnahmen in der Psychiatrie

Die Stiftung Pro Mente Sana hat in einer ausführlichen und trialogisch geführten Diskussion ein neues Positionspapier zu Zwangsmassnahmen erarbeitet, in dem auch Forderungen und Handlungsfelder von PMS erläutert werden. Wir hoffen auf regen Gebrauch des Papiers für Diskussionen in der Psychiatrie, Politik und Öffentlichkeit.

Invalidenversicherung

Anfangs 2010 haben mehrere Behinderten-Organisationen, darunter Pro Mente Sana, ein gemeinsames Positionspapier zu Fragen rund um die Begutachtung in der Invalidenversicherung geschrieben und den wichtigen Exponenten der Invalidenversicherung zugestellt. Dieses Positionspapier enthält immer noch wichtige Informationen und Gedanken zum Thema IV-Gutachten.